Heute (3. Juni 2026) an der Maria-Brunn-Klinik in Münster entdeckt: ein großes Banner mit einem Zitat von Clemens August Graf von Galen:
„Wenn man den Grundsatz aufstellt, dass man den ‚unproduktiven‘ Menschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden.“
Mit diesen klaren Worten stellte sich der Bischof von Münster gegen die nationalsozialistische Euthanasiepolitik und verteidigte die Würde jedes einzelnen Menschen – unabhängig von Alter, Krankheit oder Leistungsfähigkeit.
Mehr als 80 Jahre später hat diese Mahnung nichts von ihrer Bedeutung verloren. Sie erinnert uns daran, dass die Würde eines Menschen unantastbar ist und niemals von seinem Nutzen oder seiner Leistungsfähigkeit abhängen darf.
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Zum Jahrestag der Kardinalserhebung von Bischof Clemens August von Galen vor genau 80 Jahren, am 17. Februar 1946, hat die Kirchengemeinde St. Catharina, Dinklage, das vielfältige Jubiläumsprogrammvorgestellt.
Herzliche Einladung zur Teilnahme an den Veranstaltungen.
Jubiläumsprogramm >>>
von Pfarrer Markus Trautmann am Samstag, dem 22. März 2025
Wir feiern heute das Patronatsfest unserer Josephskirche: mit entzündeten Apostelleuchtern, im weißen Priestergewand, mit festlichem Gloria und Chorgesang. Und das alles in der Fastenzeit!
Liebe Schwestern und Brüder!
Kerzen, Gesang und Gewänder: das sind nur äußere Umstände des heutigen Gottesdienstes. Ich möchte noch von einem inneren Bezug berichten, der mit dem heutigen Datum, also dem 22. März, zu tun hat. Denn der 22. März ist der Gedenktag des seligen Clemens August von Galen, der heute vor 79 Jahren starb.
Auch Clemens August von Galen hat zeitlebens den hl. Josef in besonderer Weise geehrt. Er war stolz darauf, dass in der langen Galerie seiner Vornamen der hl. Josef gleich nach „Clemens August“ kam: Clemens Augustinus Joseph Emmanuel Pius Antonius Maria Graf Galen – so sein vollständiger Name. Galen wurde an einem 16. März und damit genau drei Tage vor dem Josefstag (19. März) geboren; genau drei Tage nach dem Josefstag starb er an einem 22. März. Seine letzten Lebensmonate verbrachte er, nach der Zerstörung Münsters, im St. Josefstift in Sendenhorst. Aber auch das sind wieder nur äußere Beobachtungen, auf die Galen ja keinen Einfluss hatte. Wichtiger ist, dass Galen auch innerlich und durch seine ganze Persönlichkeit in einer großen Nähe zum hl. Josef lebte und sich ihm seelisch verbunden wusste.
Bei einem Besuch in Dinklage sind neue Aufnahmen für unsere Galerie »Spuren der Erinnerung« >>> entstanden.
Dieses Bild aus Bramsche ergänzt unsere Galerie "Spuren der Erinnerung" >>>
Dieses Bild aus Recklinghausen ergänzt unsere Galerie "Galerie Galen" >>>


